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(Anarcha-)Feminismus

Sulamit Sparre: Aber Goettlich und Außerordentlich Bettine von Arnim (1785 - 1859), Muse, Schriftstellerin, politische Publizistin
19,00 EUR

 

Sulamith Sparre: Denken hat kein Geschlecht* Mary Wollstonecraft (1759 – 1797). Menschenrechtlerin „Ich liebe den Mann als meinen Gefährten; aber seine Herrschaft, sei sie rechtmäßig oder angemaßt, erkenne ich nur dann an, wenn die Vernunft eines Individuums mir diese Huldigung gebietet: und selbst dann unterwerfe ich mich nur der Vernunft, nicht dem Manne.“ Radikale Sätze aus England, die vom deutschen Übersetzer prompt eine harsche Kritik er-hielten! Der Mann ist das starke, die Frau das schwache Geschlecht – so heißt es seit uralten Zeiten. Gern haben „die Herren der Schöpfung“ die Geschichtsschreibung nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen genutzt; die Leistungen der Frauen wurden ignoriert. Frauen, die Ungewöhnliches leisteten, bekamen die Macht der Männer und ihre Konkurrenzangst zu spüren. Die Welt sähe anders aus, hätte es nicht immer wieder Menschen gegeben, die sich mutig gegen Unterdrückung und Engstirnigkeit wehrten. Ein solcher Mensch war Mary Wollstonecraft, die bei Zeitgenossen als politische Publizistin und radikale und streitbare Feministin gleichermaßen bekannt war. In den mehr als zwei Jahrhunderten nach Mary Wollstonecrafts Veröffentlichung „Die Verteidigung der Rechte der Frau“ wurde die Verfasserin zu einer Ikone des modernen Feminismus. Die Suche nach dem idealen Mann (die der Autorin manche Niederlage bescherte), dem wirklichen Partner der Frau – 200 Jahre vor unserer Genderdiskussion: ein aufwühlender Gedanke. Obwohl sie im 18. Jahrhundert lebte, erinnert Mary Wollstonecraft an eine Frau unserer Zeit. Ihr ganzes Leben lang kämpfte sie um die Anerkennung der Würde der Frau und ihre Befreiung von männlicher Vorherrschaft, gegen eine extrem patriarchalisch orientierte Gesellschaft, die ganz selbstverständlich von der geringeren Intelligenz und dem geringeren Wert der Frau ausging und ihr darum fast jede Bildungsmöglichkeit vorenthielt. Paperback, 220 Seiten
17,00 EUR

 

Sulamith Sparre- Eine Frau jenseits des Schweigen* Dank überlieferter Familienbriefe und Fanny Mendelssohn-Hensels Tagebuch¬notizen können wir ihren Lebensweg nachzeichnen und eine Ah¬nung davon übermittelt bekommen, wie schwer es Anfang des 19. Jahrhunderts einer hochbegabten Frau gemacht wurde, Künst¬lerin zu sein und ihre Fähigkeit gegen eine patriarchalische Ideologie durchzusetzen. Sulamith Sparres Monographie der Komponistin und Pianistin, Beginn einer geplanten Reihe über „Widerständige Frauen“, liefert einen weiteren Baustein zum besseren Verständnis der Situation schöpferischer Frauen und der Hindernisse, denen sie allzu oft ausgesetzt waren. Die Reihe „Widerständige Frauen“ soll mithelfen, uns das oft verschüttete, vorenthaltene und entfremdete weibliche Erbe wieder präsent zu machen.
12,00 EUR

 

Sulamith Sparre: Rahel Levi Varnhagen* Salonière, Aufklärerin, Selbstdenkerin, romantische Individualistin, Jüdin „Ich bin so einzig, wie die größte Erscheinung dieser Erde. Der größte Künstler, Philosoph, oder Dichter ist nicht über mir. Wie sind vom selben Element. Im selben Rang, und gehören zusammen. Und der den andern ausschließen wollte, schließt nur sich aus. Mir aber war das Leben angewiesen; und ich blieb im Keim, bis zu meinem Jahrhundert und bin von außen ganz verschüttet, drum sag’ ich’s selbst.“
16,00 EUR

 

Lily Zografu: Beruf: HURE* Mir liegt nichts an Ausdruck, Stil, Literatur. Ich schreibe keine Erzählungen. Ich lege Zeugnis ab über die Zeit, in der ich lebe. Alles, was ich niederschreibe, ist geschehen. Entweder mir oder anderen. Jahre schon verausgabe ich mich damit, alles und jeden zu beobachten. Das Leben dringt in mich ein, durch-dringt mich mit seiner Hässlichkeit, erfüllt mich mit Wut über seine Ungerechtigkeit, sein organisiertes Unrecht, demütigt mich mit meiner Unfähigkeit, mich zu widersetzen, mich wirksam zu erheben, mich gegen unsere ständige Erniedrigung zu verteidigen. Wäre ich noch einmal zwanzig, würde ich von den Berggipfeln herab beginnen, als Partisanin, Räuberin, Piratin, würde denen die Augen öffnen, die sich ohne Protest in ihr Schicksal ergeben, wie auch denen, die sich blind stellen. Nein, meine Revolution würde sich nicht gegen das Establishment und sein System richten, sondern gegen all jene, die es ertragen.
16,00 EUR

 

Lily Zografou: Deine Frau, die Schlampe* Roman aus der Zeit der RAF. Aus dem Griechischen von Ralf Dreis Ein beeindruckendes Zeitzeugnis über Terrorhysterie, RAF-Fahndung und Sympathisanten-hatz in der BRD Ende der 70er Jahre aus Sicht einer linken Griechin.
16,00 EUR

 

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