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Literatur und Lyrik

Rojas, Ela: Einer dieser chilenischen Tage Ein Tag im Mai Mitte der neunziger Jahre in Santiago de Chile. Seit Wochen wird das Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen den früheren Chef des berüchtigten Geheimdienstes erwartet, und heute soll es endlich soweit sein. Für die ehemalige Journalistin Karola Philipp ist es »einer dieser chilenischen Tage«, die Erinnerungen an Zeiten wecken, als der alltägliche Staatsterror das Leben der Menschen bestimmte, auch das von Karola und ihres Ehemanns Ricardo, der mehrfach »durch die Mühle gedreht« worden war und dennoch nicht ins Exil gehen wollte.
14,00 EUR

 

Ratz, Heinz: ... um da zu sein für Deine Widerstän Ein lyrisches Trotz-, Trost-, Liebes- und Beziehungskarussell
12,00 EUR

 

Jones: Perdita Inhalt Die zwölfjährige Perdita lebt mit ihrer wahnsinnigen Mutter und ihrem verbitterten Vater in der australischen Wildnis heran, in einer Hütte voller Zeitungsausschnitte über den Zweiten Weltkrieg und vermodernder Bücher, in denen Schlangen hausen.
19,90 EUR

 

Zografou: Ein Aschenputtel mit 50 oder Warum der Märchenprinz seinen Thron verschenken sollte ... In diesem Buch nimmt uns die Autorin mit skurrilem Humor in drei grundverschiedene Welten mit, in denen die Protagonisten auf unterschiedliche Weise dem Glück nachzujagen versuchen.
14,00 EUR

 

Rachel Kowachi: Nakajima Eine Erzählung (inkl. DVD "Das 23. Jahr") Diese Geschichte von der Liebe eines alternden Wissenschaftlers und einer jungen Journalistin wird aus der Sicht all jener erzählt, die zum einen oder anderen Zeitpunkt der Liebesgeschichte mit ihnen in Berührung kommen. Dem Buch liegt der Kurzfilm das 23. Jahr von Ya’ir Magall bei.
16,00 EUR

 

Jean-Bernard Pouy: Mord im Paradies der Nackten Im Gegenlicht nähert sich eine Silhouette. Ein magerer, hochgewachsener Typ, unbeholfen, weiß wie eine Dolipran-Tablette, bis auf das vom Aufenthalt im Freien gebräunte Gesicht. Die Wangen sind hinter einer Ray-Ban verborgen, er hält eine große Plastiktüte in der Hand. Was ist denn das für ein Zeitgenosse?
16,00 EUR

 

Zografou:Deine Frau die Schlampe* Ein beeindruckendes Zeitzeugnis über Terrorhysterie, RAF-Fahndung und Sympathisanten-hatz in der BRD Ende der 70er Jahre aus Sicht einer linken Griechin.
16,00 EUR

 

Ragon: Georg und Luise* Der Vendeer und die Anarchistin Historischer Roman, aus dem Französischem von Michael Halfbrodt Georges Clemenceau und Louise Michel...auf den ersten Blick scheinen diese beiden einen absoluten Gegensatz zu bilden. Er, der Bourgeois, Journalist und Politiker, der sich im Alter zum ?Erster Bulle Frankreichs? und ?Vater des Sieges? von 1918 wandelte. Sie, die Armenlehrerin und unbeugsame Anarchistin, die ?Pasionaria? der Revolution, die ewige Rebellin. Und doch waren sie einander zeitlebens in Freundschaft und Zuneigung, Respekt und Bewunderung verbunden. Zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten, zwei Welten, eine verborgene, unbekannte gebliebene Beziehung, vor dem Hintergrund einer an Kämpfen und Kontrasten reichen Epoche, zwischen Pariser Kommune und Dreyfus-Affäre. Ein weiteres Mal entfaltet Michel Ragon, Verfasser von Die roten Tücher von Cholet und Das Gedächtnis der Besiegten, passionierter Historiker und großer Romancier, hier seine vielfältigen Talente und Leidenschaften.
16,00 EUR

 

Benjamin Péret: Von diesem Brot esse ich nicht* In den 1920er und 30er Jahren schrieb der franzische Surrealist Benjamin Péret (1899-1959) bei den sich jeweils bietenden Gelegenheiten eine Reihe polemisch-lyrischer Kommentare zu aktuellen Ereigniss ...
9,00 EUR

 

Léo Malet: Das Leben ist zum Kotzen Paulot, ein kleiner Betrüger und Trickdieb, gerät in schlechte Gesellschaft. Er wird Mitglied einer Pariser Ganovenbande, die mit der »sanften Methode«, also ohne Blutvergießen, Banküberfälle verübt; bis der von Alpträumen gequälte Paulot eines Tages bei einem Coup einen Kassierer erschießt. Eine polizeiliche und mediale Hetzjagd quer durch Frankreich wird inszeniert, in der Paulot als blutrünstiger Killer hingestellt wird. Diesen Roman hat Malet – Vagabund, Gelegenheitsarbeiter, Zeitungsausrufer, Chansonnier und Anarchist, der in den 30er Jahren bei den Pariser Surrealisten verkehrte und mit Breton und Dalí befreundet war – Ende der 40er Jahre geschrieben. Er ist Teil der stark autobiographisch gefärbten »Schwarzen Trilogie«, in der die Helden auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen. Es sind kleine Ganoven und Herumtreiber, denen die Verhältnisse keine Chance gelassen haben. Malet wurde mit der »Schwarzen Trilogie« zum Begründer des französischen Schwarzen Romans, der die Tradition eines Poe oder Chandler in Paris fortsetzt.
19,90 EUR

 

Léo Malet: Angst im Bauch Schwarze Trilogie 3, Kriminalroman Paulot, ein kleiner Betrüger und Trickdieb, gerät in schlechte Gesellschaft. Er wird Mitglied einer Pariser Ganovenbande, die mit der "sanften Methode", also ohne B ...
10,80 EUR

 

Léo Malet: Die Sonne scheint nicht für uns Kriminalroman, Schwarze Triologie 2 Für schwarzen Humor und bitteren Sarkasmus gibt es nicht nur die amerikanische Tradition. Malet hat mit der "Schwarzen Trilogie" seine Meisterschaft bewiesen. Scha ...
9,80 EUR

 

O. Steinke: Die Flamme der Liebe & des Aufstandes* Oliver Steinke: Die Flamme der Liebe und des Aufstandes Die Basis für diesen historischen Roman, in dem Fiktives und Authentisches verwoben werden, ist die Geschichte der Machnobewegung. Der Roman be ...
12,00 EUR

 

R. Burnicki / M. Halfbrodt: Die Wirklichkeit* Die Wirklichkeit zerreißen wie einen mißlungenen Schnappschuß Libertäre Poesie Taschenbuch, 106 Seiten
8,40 EUR

   

Oliver Steinke: Die Füchse der Ramblas* Historischer Roman Die fünfziger Jahre in Barcelona und die anarchistische Guerilla
14,00 EUR

 

Oliver Steinke: Der Verrat von Mile End* Der Verrat von Mile End Historischer Roman England in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts
14,00 EUR

 

Robert Brack: Schneewittchens Sarg Die Aikido-Meisterin Lenina Rabe hat viel zu tun, denn zwei Aufträge verbinden sich auf unerwartete Weise. Ein geheimnisvoller Unbekannter bietet ihr einen astronomischen Vorschuss, wenn sie herausfindet, wer hinter der sogenannten Dänischen Befreiungsfront steckt. Mit ihrer Forderung, die Zwangsvereinigung Altonas mit Hamburg müsse rückgängig gemacht werden, macht diese Organisation nicht nur den Bürgermeister nervös. Gleichzeitig soll Lenina Schneewittchens Mörder finden. Beim Abriss eines Teils einer alten Fabrikhalle wurde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Zwanzig Jahre lang lag sie dort im Keller begraben. Heute befinden sich in dem Gebäude Luxuswohnungen, aber damals hauste in der besetzten Fabrik eine alternative Lebensgemeinschaft. Bei ihren Nachforschungen wühlt Lenina viel Zwist unter den verbürgerlichten Ex-Engagierten auf, so dass sie froh um ihre neue Mitarbeiterin Nadine ist.
12,90 EUR

 

Lars Sjunnesson: Ostberlin* Der aus der "Direkten Aktion" bekannte Comic nun als Heft. Broschüre, 28 Seiten
3,50 EUR

 

Stefan Mozza: Abschiet* Irgendwann in den 80ern saß unsere gemischte Bezugsgruppe im besetzten Haus, im Hüttendorf oder Widerstandscamp. Viele Bierchen, ergänzt durch Balkonernte. Am Anfang thematisch immer die Action vom Tage, im Hintergrund Béruier Noir und Danielle Dax.
16,00 EUR

 

M. Gilliland: the free In einem Land, das nicht genau benannt wird, bei dem es sich aber eindeutig um Irland handelt, entwickelt sich in einer Zeit der zusammenbrechenden Wirtschaft eine Parallelgesellschaft. Verantwortlich dafür sind „the free“, wie es im Originaltext heißt, oder eben Die Freien, eine Gruppierung von Menschen, die ernsthaft an der anarchistischen Idee arbeiten und daran glauben, diese auch umsetzen zu können.
10,15 EUR

 

Paco Ignacio Taibo: Eine leichte Sache "Ich habe mir einen Detektiv anders vorgestellt..." "Ich auch", meinte Hector. Obwohl sich das Urteil seiner Klientin und sein eigenes decken, ist Hector Belascoarán Shayne dennoch seines Zeichens "unabhängiger Detektiv" in Mexiko City und teilt sein Büro aus Kostengründen mit einem Installateur, einem Abwasserexperten und einem Möbelpolsterer. Diese kuriose Bürogemeinschaft arbeitet äußerst effektiv -- die jeweils Anwesenden übernehmen auch kleinere organisatorische Tätigkeiten für den jeweils Abwesenden und stänkern gerne aneinander herum. Hectors Geschäft scheint zu florieren. Kurz hintereinander nimmt er ohne große Begeisterung drei Aufträge an, die wahrhaft unterschiedlicher nicht sein könnten. Man beauftragt ihn mit Nachforschungen über den mexikanischen Nationalhelden Emilio Zapata, der angeblich nun doch nicht bereits seit Jahren tot ist, sondern sich bester Gesundheit erfreuen soll. Für die Filmdiva Marisa Ferrer soll er die Selbstmordversuche ihrer Tochter verhindern und außerdem für ein großes Unternehmen den Mord an einem ihrer Ingenieure aufklären. Lustlos macht sich Hector ans Werk und glaubt schon bald, von seinen Auftraggebern an der Nase herumgeführt zu werden. Er verstärkt seine Nachforschungen und bringt Dinge ans Licht, die so gar nicht im Sinne seiner Klienten zu sein scheinen und ihn außerdem in höchste Gefahr bringen. Seine Fälle entpuppen sich zunehmend als gar keine "leichte Sache". Paperback, 188 Seiten
12,90 EUR

 

Jaques Mesrine: Der Todestrieb Bis zu seinem Tod 1979 Staatsfeind Nummer eins in Frankreich und Kanada, Algerienkämpfer, Einbrecher und Bankräuber – Mesrine avancierte vom kleinen Gangster aus dem Pariser Milieu zum meistgesuchten Killer. Ihm gelangen drei spektakuläre Ausbruchsversuche, bevor ihn Spezialeinheiten der Pariser Polizei schließlich in seinem Wagen erschossen. Jacques Mesrine schrieb seine Autobiographie im Hochsicherheitstrakt eines Pariser Gefängnisses. Nach seinen Kriegserfahrungen in Algerien und erfolglosen Versuchen, einer geregelten Arbeit nachzugehen, bricht Mesrine mit allen Konventionen des bürgerlichen Lebens und sagt der Gesellschaft den Kampf an. Die »Risiken eines Lebens am Rande der Gesellschaft« nimmt Mesrine mit konsequenter Entschlossenheit auf sich, er zeigt weder Reue noch Selbstmitleid. Als »Superstar« und »Ausbrecherkönig« hatte er breite Sympathien auf seiner Seite, darüber hinaus wurde er einer der – im wahrsten Sinne des Wortes – radikalsten Gegner der Hochsicherheitstrakte. Paperback
14,90 EUR

 

Alfons Paquet: Kamerad Fleming* Paris 1909, Demonstrationen erschüttern Europa nach der Hinrichtung Francisco Ferrers. Ein Schriftsteller und Augenzeuge berichtet... Paperback, 212 Seiten
17,00 EUR

 

Nacken, Wolfgang: Auf'm Flur Eine karrierebewußte Journalistin recherchiert über einen Sonderling: "er ist der zum abblätternden Spucki verkommene klassische Linksradikale, der Letzte seiner Art, einer, dessen Identität in Auflösung begriffen ist: denn es gbit ihn nicht, den Idealtypus der Aufklärung, der 'neuer Mensch' genannt wird: rational denkend, emotioal bewusst, gesellschaftlich engagiert, an zunehmender Emanzipation orientiert". In der Begegnung zwischen Journalistin und dem Sonderling prallen Welten aufeinander, die einander so fern nicht sind. Wolfgang A. Nacken gelingt mit seinem Erstling eine tiefgründige Bilanz der anarchistischen Bewegung. Seine anekdotenreichen Schilderungen macht den Roman zur unterhaltsamen Lektüre. Zugleich stellt er einen gelungenen Versuch zur Überwindung postmoderner Inhaltsleere dar, denn "was bleibt, ist die Erkenntnis inhumaner Verhältnisse. Verhältnisse, die nach radikaler Humansisierung geradezu schreien - ohne auf nenenswerte Resonanz zu stoßen". 120 seiten
11,80 EUR

 

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