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Gesellschaftskritik

Ramor Ryan: Clandestinos Ausgehend von den regionalen Befreiungskämpfen der 1980er und frühen 90er Jahre (der IRA , den Sandinistas, der PKK, den Autonomen in Deutschland) nimmt der Autor diese Bewegungen aus seiner radikal anti-autoritären Sicht kritisch unter die Lupe.
16,80 EUR

 

Castoriadis: Vom Sozialismus z. aut. Gesellschaft* Über den Inhalt des Sozialismus Ausgewählte Schriften - Band 2.1 übersetzt von Michael Halfbrodt Der zweite Band der Ausgewählten Schriften von Cornelius Castoriadis dokumentiert seine allmähliche Abwendung vom Marxismus und seine sich radikalisierende Kritik an dem auch in der vermeintlich revolutionären marxistischen Bewegung vorherrschenden Typus von Theorie und Praxis.
17,00 EUR

 

Red Devil: Worum geht es? "Worum geht es? Interview mit dem französischen Kollektiv Troploin (Gilles Dauve, Karl Nesic)" im Rahmen der Reihe "Bibliothek des Widerstandes" . In der Broschüre werden die rätekommunistischen Genossen des französischen Kollektivs Troploin u.a. nach ihren eigenen Ursprüngen, der Situation in Frankreich, zu den 2005er Riots in den Balieues, zu ihren Positionen zum Konflikt Israel/Palästina, zur Thematik Faschismus/ Anti-Faschismus, zur kommunistischen Linken und nach ihren eigenen Erfahrungen befragt. Dabei sind sehr interessante und zum Nach- und Weiterdenken anregende Antworten herausgekommen. Broschüre, 60 Seiten
3,50 EUR

   

Red Devil: Widerworte 2006-2007 Die neue Broschüre aus der Bibliothek des Widerstands. Gegen die kapitalistische Verfasstheit der Gesellschaft (2006-2007)" In der Broschüre finden sich Flugblätter, Kritiken und Textfragmente aus den Jahren 2006 bis 2007. Neben bekannten sind auch bisher unveröffentlichte Texte mit dabei
3,50 EUR

 

Fred Kautz: Im Glashaus der Zeitgeschichte* Von der Suche der Deutschen nach einer passenden Vergangenheit Ob sie für die ungeheuerlichen Verbrechen des NS-Regimes ausschließlich Hitler, Himmerl, Heydrich und andere Top-Nazis verantwortlich machte oder ein nationalsozialistischen Völkermord als das Ergebnis eines kumulativen und ungeplanten Prozesses kollektiver Entscheidungen darstellte, stets hat die deutsche akademische Zeitgeschichte sich davor gehütet, die beunruhigende Vergangenheit zu nahe an sich herankommen zu lassen. Dabei liegt das "Dritte Reich" und die Bundesrepublik sehr nahe beieinander, wenn man sich auf die mentaloitätsgeschichtliche Ebenee der gemeinsamen Gefühle, der Denkgewohnheiten und der alltäglichen Ausdrucksformen und Praktikern begibt. Paperback, 100 Seiten
12,50 EUR

 

Yair Auron: Der Schmerz des Wissens* Die Holocaust- und Genozid-Problematik im Unterricht Die Verletzung der Menschenrechte und Gleichgültigkeit angesichts des Leids anderer gefährdet die menschliche Gesellschaft. Der Holocaust ist der extremste Fall einer solchen Verletzung und zweifelsohne das äußerste moralische Versagen, das die Menschheit sich hat zu Schulden kommen lassen.
18,00 EUR

 

Magnus Engenhorst: Kriege nach Rezept* Geheimdienste und die NATO Us-Präsident Georg W. Bush hat 2002 zum Jahr der Kriege erklärt. Während die Propagandamaschinen neue Bedrohungszenarien beschwören, entsenden die westlichen Staaten ihre Truppen in alle Welt. Kein Staat kann sich vor dem "Kreuzzug" gegen den "islamischen" Terrorismus sicher fühlen.
8,40 EUR

 

Fred Kautz: Die Holocaust-Forschung im Sperrfeuer* Die Holocaust-Forschung im Sperrfeuer der Flakhelfer Vom befangenen Blick deutscher Historiker aus der Kriegsgeneration Die Analyse des gescheiterten Dialogs zwischen Daniel Jonah Goldhagen, dem jüdischen Wissenschaftler und Autor des Buches Hitlers willige Vollstrecker und der etablierten deutschen Historikerzunft. Fred Kautz kritisiert die in Deutschland vorherrschende antiindividualistische Historische Sozialwissenschaft, die Goldhagens Bestseller in Grund und Boden verdammte. Kautz wagt die These, dass deren Protagonisten auf Goldhagens Buch nicht als Spezialisten - also Historiker -, sondern als Deutsche reagiert haben, deren Biographien in unterschiedlich starker Ausprägung mit dem Nationalsozialismus verbunden sind. Gerade die Intensität des emotionalen Engagements macht für Kautz die Qualität Goldhagens aus und auch der Autor plädiert seinerseits für die Erschütterung als Antriebskraft der Historiographie. Paperback, 170 Seiten
14,00 EUR

 

Simon Ford: Die situationistische Internationale* Das Gespür der Situationisten für den Skandal wurde von vielen – von den Sex Pistols bis Naomi Klein – übernommen und hat bis heute nicht an Anziehungskraft verloren. Das Buch ist eine kompakte Einführung in die berüchtigste und radikalste Kunstbewegung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Situationistische Internationale.
14,90 EUR

 

Gambone: Sankt Che Das Heftchen dient dazu, aus anarchosyndikalistischer, anti-hierarchischer Perspekte die Pop-Ikone Guevara vom Heldensockel zu holen und der Idealisierung entgegenzuwirken, indem Guevara hier - recht grobschlächtig - faschistische Wurzeln, stalinistische Verhaltensweisen und Bürokratismus vorgehalten werden. 16 Seiten
0,75 EUR

 

Küpeli, Ismail: Europas "Neue Kriege" Wir erleben immer wieder, wie Kriege als legitim, ja sogar als notwendig dargestellt werden. Die Gründe sind vielfältig – und nicht immer einfach zu durchschauen. Neben der Legitimierung von einzelnen konkreten Kriegen muss als Teil der geistigen Mobilmachung auch der Krieg als solcher denkbar gemacht werden.
2,00 EUR

 

Mümken, Jürgen: WohnHaft Die Wohnungspolitik als Instrument und die Wohnung als Ort der Disziplinierung: Am Beispiel der Hygenisierung des städtischen Raumes und der Wohnung soll die Disziplinierung, Regulierung und "Normalisierung" von Individuen und der Bevölkerung aufgezeigt werden. 18 Seiten
1,00 EUR

 

Hanloser, Gerhard: Kritik des Kapitals "Warenkritik" und "Kritik der Arbeit" - damit will die theoretisch ausgerichtete Linke den Verhältnissen ans Leder gehen. Klassenkampf und Kampf gegen die Lohnarbeit kommt darin nicht mehr vor. Die in dieser Broschüre versammelten Polemiken und Interventionen wollen eine praktische Kritik am Kapital als soziales Verhältnis üben.
3,00 EUR

 

Schlemm: Selbstentfaltungsgesellschaft Lust auf Zukunft? Menschen als gesellschaftliche Individuen Individuum und Gesellschaft Selbstentfaltung Die spezifische Möglichkeit für menschliche Individuen Bürgerlich-moderne Verhältnisse Subjektstandpunkt und Selbstentfaltung Was spielt das Geschlecht für eine Rolle?
2,00 EUR

 

Jürgen Mümken: Kapitalismus und Wohnen* ISBN 3-936049-64-5 ISBN 978-3-936049-64-0 316 Seiten 22 € Jürgen Mümken Kapitalismus und Wohnen Ein Beitrag zur Geschichte der Wohnungspoltik im Spiegel kapitalistischer Entwicklungsdynamik und sozialer Kämpfe Ziel war es, zu betrachten, wie die Wohnungs-politik auf die sich verändernden kapitalistischen Formationen und ihre soziale Kämpfe reagiert. Dafür war es notwendig der Entwicklungsdynamik des Kapitalismus, der Geschichte der ArbeiterInnenkämpfe und den sozialen Kämpfen gegen die verschiedenen Ausformungen der Wohnungsnot einen breiten Raum zu geben. Nicht immer wurden die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Entwicklungslinien und der Wohnungspolitik hergestellt, sondern als historischer Rahmen, in dem die Wohnungspolitik stattfindet, dargestellt. Viele Arbeiten zur Wohnungspolitik setzen sich nur mit einer Epoche auseinander, deshalb war es wichtig, die ganze kapitalistische Phase in Deutschland zu bearbeiten, nur so können die Brüche und Kontinuitäten der Wohnungspolitik aufgezeigt werden, aus Zeitgründen musste die staatskapitalistische Phase der DDR wegfallen. Dieses Buch versteht sich als „Beitrag zur Herrschaftsgeschichte des Wohnens“. Die Geschichte des Wohnens ist so komplex und kann von so verschiedenen Seiten betrachtet werden, dass es unmöglich ist, sie in einer Arbeit darzustellen. Paperback , 316 Seiten
22,00 EUR

 

jour fixe: Klassen und Kämpfe Die Umwälzung und Abschaffung von Herrschaftsverhältnissen ist das zentrale Anliegen einer Politik der Emanzipation. Während das konservative Denken die Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche als naturgegeben bestimmt und der Liberalismus diese Spaltung aktiv betreibt, haben sozialrevolutionäre und sozialistische Bewegungen versucht, die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend zu verändern. Klassenkampf hieß das Losungswort, um die treibende Kraft der Geschichte zu benennen und der Analyse des Kapitalismus eine politische Perspektive zu geben. Dass diese Perspektive ihre Evidenz verloren hat, ist Anlass genug, nach dem Stand der sozialen Kämpfe zu fragen. Wie kann in Zeiten neoliberaler Politik eine in unterschiedliche Milieus zerstreute Bewegung Bündnisse eingehen, um eine Politik der Emanzipation voranzutreiben? Paperback, 224 Seiten
16,00 EUR

 

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