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Pjotr L. Lawrow: Die Pariser Kommune

Geschehnisse - Einfluß - Lehren

Solidarische Kritik an einem der ersten "gelungenen" Ansätze einer Revolution

Die Pariser Kommune von 1871 gilt bis heute allen Linken als der erste "gelungene" Ansatz einer Revolution des europäischen Proletariats. Von Bakunin, Kropotkin über Marx bis Kautzky, Lenin, Trotzki haben sich alle Sozialisten auf dieses kurze Ereignis in Paris bezogen. Die Niederlage der Commune hat aber auch alle zu einem kritischen Verhältnis gezwungen, um aus ihren Fehlern zu lernen. Eine der besten Kritiken stammt hierbei von Pjotr L. Lawrow - einem Teilnehmer der Kommune -, die er 1879 als Vortrag für eine Gruppe russischer Exil-Revolutionäre in Paris entworfen hatte. In kritischer Solidarität zu dem Gesamtprojekt beschreibt er nicht nur die Vorgeschichte und die Ereignisse, sondern versucht den Einfluss der verschiedenen politisch linken und demokratischen Strömungen zu charakterisieren, kritisiert die teilweise Planlosigkeit, falsche Bündnispolitik und auch den fehlenden unbedingten Willen, die Macht in der Stadt zu erhalten. Lawrow fordert, aus der Niederlage zu lernen, künftig Fehler zu vermeiden, um so den unbestreitbar großen Einfluß, den die 72 Tage der Pariser Kommune auf die verschiedenen sozialistischen Strömungen jener Jahre hatte, noch nachträglich in einen Sieg des internationalen Proletariats zu verwandeln.
Ausstattung: br., 216 Seiten

 


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